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Sakralität zwischen Antike und Neuzeit
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Heilig, sakral - was bedeutet das eigentlich? Der Sammelband geht dieser Frage auf den Grund, möchte aber keine Definition der Begriffe nach traditionellen religionstheoretischen Ansätzen bieten, obwohl auch mittelalterliche Definitionsansätze diskutiert werden. Vielmehr wird auf interdisziplinärer Ebene anhand schriftlicher, bildlicher und baulicher Zeugnisse dargestellt, was zu verschiedenen Zeiten - die Beiträge spannen den Bogen von vorchristlichen Texten der hebräischen Bibel bis ins 18. Jahrhundert - an verschiedenen Orten - vom antiken Mittelmeerraum bis in die Missionslandschaft Nordeuropas - als heilig wahrgenommen wurde. Fragen zur Konstruktion und Dekonstruktion von Heiligkeit stehen hierbei im Vordergrund. Durch konkrete und präzise Einzelstudien entsteht ein umfassendes Bild, das zu den wichtigsten Facetten von Sakralität neue Zugänge erschließt.InhaltVorwort der HerausgeberI. Konzeptionen, Begründungen und Legitimierungen von Heiligkeit:Maximilian Forschner: Über Frömmigkeit und Heiligkeit. Platons Dialog 'Euthyphron' und die Diskussion des Themas im MittelalterEve-Marie Becker: Der Sabbat als sakralisierte Zeit. Wandlungsprozesse vom alten Israel bis zum frühesten ChristentumSusanne Wittekind: Überlegungen zur Konstruktion von Heiligkeit in Bildviten des Hochmittelalters am Beispiel von VisionsdarstellungenPeter Ackermann: Das Heilige in der japanischen KulturII. Die Präsenz des Heiligen im Raum: Carola Jäggi: Die Kirche als heiliger Raum: Zur Geschichte eines ParadoxonsSible L. de Blaauw: Die Kirchweihe im mittelalterlichen Rom: Ritual als Instrument der Sakralisierung eines OrtesKlaus Herbers: Heilige an den Grenzen "Lateineuropas"III. Heiligkeit im Verhältnis zur politischen und gesellschaftlichen Ordnung: Hanns Christof Brennecke: Heiligkeit als HerrschaftslegitimationMartin Heinzelmann: Die Rolle der Hagiographie in der frühmittelalterlichen Gesellschaft: Kirchenverständnis und literarische Produktion im spätantiken und merowingischen GallienHubert Seelow: Heidnischer Glaube und christliche Hagiographie. Darstellungsweisen in der altnordischen SagaliteraturIV. Spannungen im Heiligkeitsverständnis: Susanne Köbele: heilicheit durchbrechen. Grenzfälle von Heiligkeit in der mittelalterlichen MystikMichael Lackner: Der Heilige innen und außen. Die Lehre von den zwei Naturen des Konfuzius bei Zhang Zai (1020-1078)Berndt Hamm: Die Nähe des Heiligen im ausgehenden Mittelalter: Ars moriendi, Totenmemoria und GregorsmesseWolfgang Wüst/Annette Haberlah-Pohl: Das Ende des Heiligen? Kommunikation in einer süddeutschen Kloster- und StiftslandschaftV. Entwicklungen, Umbrüche und Kontinuitäten von Heiligkeit: Heidrun Stein-Kecks: Bonum certamen certare - Bild und Vorbild für das monastische LebenMichele C. Ferrari: Kult, Sakralität und Identität in Zürich 800-1800Martin Ohst: Protestantische Hagiographie. Einige Bemerkungen zu John Foxe's "Acts and Monuments"Register

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Stand: 26.02.2020
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Religionsstifter der Moderne
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Heilslehrer und Propheten der NeuzeitIn der Moderne wurden viele neue Religionen gestiftet: die Frömmigkeit der Puritaner, die Amerika als neues Israel preisen, die Religion des Marxismus, der Kult der Seelenkunde, die Befreiung von den Fesseln der Vergangenheit verspricht, oder der zivilreligiöse Glaube an die Gottwohlgefälligkeit von Staat und Gesellschaft. Das Buch stellt die freiwilligen und unfreiwilligen Propheten dieser religiösen Bewegungen vor und bietet so einen ungewöhnlichen Blick auf die Religionsgeschichte der Moderne.Aus dem Inhalt:Michael Brenner: Theodor HerzlAlf Christophersen: Stefan GeorgeGangolf Hübinger: Eugen DiederichsDieter Langewiesche: Der SozialismusChristoph Markschies: Adolf von HarnackLutz Raphael: Sigmund FreudJan Rohls: Richard WagnerHartmut Ruddies: Friedrich NietzscheHans-Ulrich Wehler: Die PuritanerHubert Wolf: Johannes Paul II.

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Stand: 26.02.2020
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Frömmigkeit in der Weisheit
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Die Frage nach dem eigentlichen religiösen Subjekt der Weisheitstradition Israels wurde bisher als ein wichtiges und eigenständiges Thema kaum betrachtet. Diese Untersuchung behandelt das religiöse Geschehen zwischen Gott und dem einzelnen Menschen in der Weisheitstradition unter dem Begriff der "Frömmigkeit", insbesondere unter zwei Aspekten: Zunächst ist das eigentliche religiöse Subjekt in der Weisheit nicht das Volk Israel als Ganzes, sondern der einzelne Mensch. Das heißt die Gottesbeziehung, die die Weisheit ausmacht, ist im Kern eine religiöse Wechselbeziehung zwischen Gott und dem Einzelnen. Zweitens setzt diese Feststellung voraus, dass es innerhalb der Religion Israels zwei unterschiedliche religiöse Subjekte gibt, deren Charakteristika nur teilweise übereinstimmen und die deswegen voneinander differenziert werden sollten. Einerseits gibt es den religiösen Vorgang, der dem Volk Israel als Ganzes, als politische Größe zugeordnet wird, und andererseits das zu dem einzelnen Menschen gehörende religiöse Geschehen.

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Stand: 26.02.2020
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Hundert Jahre Deutsche Pfingstbewegung 1907 - 2007
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Paul Schmidgall (Jahrgang 1954) hat sich in den letzten Jahren wiederholt die Arbeit gemacht, wichtige Namen und Daten zur Geschichte der Pfingstbewegung zu sammeln und sie in professioneller Manier literarisch auszuwerten. Er verfügt über ein umfassendes akademisches Rüstzeug, das er sich an namhaften Hochschulen und Universitäten in Deutschland, den USA und in Israel angeeignet hat. Als promovierter Theologe mit Schwerpunkten in NT und Judaistik hat er eine beeindruckende Laufbahn sowohl als Pastor der "Gemeinde Gottes" in Deutschland als auch als Dozent, Dekan und Rektor am Europäischen Theologischen Seminar Kniebis im Schwarzwald aufzuweisen. Dass er sich für den Bereich der Pfingstbewegung, zu der er sich zugehörig weiß, auch Themen der Kirchengeschichte zugewandt hat, spricht für ihn als einen soliden "Allrounder" mit beachtlicher Kompetenz auf vielen Gebieten theologisch-wissenschaftlicher Arbeit.Von seinen Veröffentlichungen der letzten zehn Jahre sind zwei Bücher zur Geschichte der Pfingstbewegung bereits im Umlauf: "90 Jahre deutsche Pfingstbewegung", Erzhausen 1997, und "Von Oslo nach Berlin! Die Pfingstbewegung in Europa", Erzhausen 2003. Da war es ein konsequenter Schritt, wenn er jetzt auch die "100 Jahre Deutsche Pfingstbewegung" im großen Stil beschreibt. Das Hauptwerk stellt einen hohen Anspruch an seine Leser, und der Verfasser weiß, dass es in diesem beträchtlichen Umfang vermutlich nur von "Fachleuten" gelesen wird. Das sind gewöhnlich Studierende, Doktoranden oder Dozenten, die sich aus wichtigem Gunde mit einer solchen Materie befassen.Doch auch "gern lesende Laien", die an der Kirchengeschichte ganz allgemein und an den 100 Jahren Geschichte der deutschen Pfingstbewegung als engagierte Gemeindemitglieder oder "Privatgelehrte" besonders interessiert sind, werden dankbar zu dem hier besprochenen Buch greifen. Es ist eine handliche Studienausgabe, die durchaus geeignet ist, "Freunden und Feinden" der Pfingstbewegung einen Eindruck zu vermitteln, wie diese bisher letzte weltweite Erweckungsbewegung in Deutschland entstanden ist und welchen Weg sie gegangen ist, bis sie ihr heutiges evangelisch-freikirchliches Profil gewonnen hat.Paul Schmidgall hat gründlich gearbeitet, er lässt nichts aus, was in der geschichtlichen Entwicklung der deutschen Pfingstbewegung umstritten oder gar falsch war, und er beschreibt die Lehre und das Leben der Pfingstgemelnden auch an solchen Stellen, die in der Vergangenheit zu Missverständnissen und langer Zurückhaltung bei anderen evangelikalen Christen beigetragen haben. Allerdings kann er das in dem Bewusstsein tun, dass die geistlichen "Geburtswehen", die in Deutschland (1909) zur totalen Verurteilung der Pfingstbewegung durch die landeskirchliche Gemeinschaftsbewegung (Gnadauer Verband) geführt haben, heute im interkonfessionellen Dialog keine nennenswerte Rolle mehr spielen.In diesem Zusammenhang erwähnt der Verfasser den immensen Beitrag des international anerkannten Kirchenhistorikers Walter J. Hollenweger, inzwischen emeritierter Professor für Missiologie an der Universität Birmingham/England, eher sparsam, obwohl Hollenweger gerade der deutschen Pfingstbewegung einen großen Dienst erwiesen hat. Er hat als erster Historiker von wissenschaftlichem Rang die in Deutschland lange Zeit von den Kirchenleitungen ignorierte und von den Freikirchen mit großer Zurückhaltung beobachtete Pfingstbewegung in geradezu visionärer Weise als eine legitime Kirche neben den anderen Kirchen der Welt gesehen und damit einen Durchbruch bewirkt, der auch in Deutschland zu einer größeren Akzeptanz der Pfingstbewegung interkonfessionell geführt hat.Paul Schmidgall kann in seinem Buch auch mit dem Argument auftreten, dass die deutsche Pfingstbewegung ein Teil - wenn auch nur ein kleiner - der weltweiten Pfingstbewegung geworden ist. Eine solche Ausbreitung einer geistlichen Bewegung in nur 100 Jahren hat es in der zweitausendjährigen Geschichte der christlichen Kirchen noch nie gegeben. Diesem Tatbestand kann sich natürlich kein ernsthafter Historiker mehr entziehen. Waren bis dahin in der ökumenischen Diskussion nach der römisch-katholischen Kirche an zweiter Stelle die orthodoxen Ostkirchen mit insgesamt circa 300 Millionen Mitgliedern involviert, so hat jetzt die Pfingstbewegung im globalen Umfang mit etwa 500 Millionen Mitgliedern als jüngste Konfession den zweiten Platz eingenommen. Allerdings sind längst nicht alle Pfingstgemeinden von der Notwendigkeit eines ökumenischen Dialogs überzeugt.Wohltuend ist die fast gelassen wirkende Beschreibung der schwierigen theologischen Positionen innerhalb der Pfingstbewegung im Ausland und in Deutschland durch den Autor. Wohltuend deshalb, weil er gelten lässt, dass es auch in den Pfingstgemeinden unterschiedliche lehrmäßige Schwerpunkte und Formen von gelebter Frömmigkeit gibt. Er beschreibt die Ausprägung der Pfingstbewegung" (77), die sich in Deutschland 1978/ 79 im "Forum Freikirchlicher Pfingstgemeinden" eine gemeinsame Plattform auf ihrem Weg zueinander geschaffen hat, obwohl die damals tragende Generation die jeweils andere "Richtung" noch gar nicht wirklich kannte. Schmidgall zeigt, wie sich die damals fünf repräsentativen deutschen Pfingstgruppen - Mülheimer Verband, Bund Freikirchlicher Pfingstgemeinden (BFP), Volksmission, Gemeinde Gottes und Apostolische Kirche - einander angenähert und auf ein gemeinsames "pfingstliches" Zeugnis verständigt haben. Das alles wird in fachlicher und sachlicher Ausgewogenheit beschrieben und immer wieder in die europäische und globale Dimension der Pfingstbewegung eingebettet. Nur schade, dass sie als Freikirche von den Volkskirchen immer noch zu wenig wahrgenommen wird, ganz zu schweigen von den öffentlichen Medien in Deutschland, die sie entweder nur entstellt darstellen oder ihr Vorhandensein ganz und gar totschweigen.Wie in seinen eingangs erwähnten zwei Büchern hat Schmidgall auch in diesem handlichen Werk wichtige statistische Zahlen erfasst und ausgewertet. Von der halben Milliarde "Pfingstgläubiger" ragen die neo-charismatischen Christen in der dritten Welt mit 300 Millionen sowie andere Charismatiker weltweit mit 175 Millionen weit heraus. Selbst unter den 66 Millionen "klassischen" Pfingstlern nimmt sich die Mitgliederzahl in Deutschland von etwa 60 000 nur sehr bescheiden aus. Trotzdem gelten die freikirchlichen Pfingstgemeinden und die mit ihnen assoziierten Freien "charismatischen" Kreise in Deutschland als die am schnellsten wachsenden evangelischen Freikirchen. Sie lassen aus biblischem Prinzip keine Kirchensteuer durch die Finanzämter einziehen, sondern "leben" von den freiwilligen Spenden und Liebesopfern ihrer Mitglieder. Trotzdem bezahlen sie ihre Pastoren und bauen ihre Kirchen und Gemeindehäuser geräumiger und schneller als die großen Kirchen. Sie entwickeln auch eine beachtliche eigene Medienarbeit in Rundfunk und Fernsehen, für die sie teure Sendezeiten bei privaten Medienanstalten mieten. Für ausgesprochen soziale Zwecke erhalten sie allerdings - wie alle anderen Kirchen - staatliche Zuschüsse oder besondere Vergünstigungen. Dieser "vitale" Aspekt der freikirchlichen Pfingstbewegung in Deutschland wird von Schmidgall in der Studienausgabe nicht thematisiert. Sein Buch enthält aber eine Fülle von Hinweisen in Fußnoten und mehreren ausgewählten Exkursen. Wer sich ernsthaft wissenschaftlich auf das kirchengeschichtliche Phänomen "100 Jahre Pfingstbewegung in Deutschland" einlässt, sollte sich die umfangreiche Originalausgabe besorgen. Dort findet er die wichtigsten Zusammenhänge, aufweiche die Fußnoten der verkürzten Studienausgabe hinweisen. Es fällt auf, dass die meisten zitierten Autoren dem angloamerikanischen Sprachraum entstammen. Der Verfasser hat hauptsächlich an ausländischen, englischsprachigen Hochschulen studiert und sich bei der vorliegenden Arbeit auf diese ihm bekannten wichtigen Quellen und Belegstellen bezogen, was beim Leser die Kenntnis der englischen Sprache voraussetzt, wenn er sich mit diesen Autoren beschäftigen will. In den Fußnoten wird auch auf zahlreiche, zum Teil noch unbekannte deutsche Autoren hingewiesen, deren Beiträge zum Thema hilfreich sind. Leider haben die Väter der deutschen Pfingstbewegung, die ab 1910/12 das Bild der freikirchlichen Pfingstgemeinden geprägt haben, nur selten oder gar nicht über theologische Themen sowie über wichtige historische Daten und Fakten geschrieben. Aber die zweite und dritte Generation von Pfingstlern in Deutschland hat in mehreren Büchern, mehr noch in Jubiläumsschriften ihrer Gemeinden, viele wichtige historische Momente schriftlich festgehalten. Darauf weist der Autor ausdrücklich hin.Das einzige kirchenhistorische Werk in deutscher Sprache, das für die ersten 50 Jahre der weltweiten Pfingstbewegung einen wissenschaftlichen Rang beanspruchen kann, ist das Buch von dem langjährigen Sekretär der "Schweizerischen Pfingst-Mission (SPM) Leonhard Steiner, "Mit folgenden Zeichen", (Eine Darstellung der Pfingstbewegung, Basel 1954, 210 S.). Es ist zwar im Handel vergriffen, aber in vielen privaten und gemeindlichen Bibliotheken noch als Leihgut zu haben. Es sei an dieser Stelle jenen Interessierten empfohlen, die nur deutsch lesen können, da es ganz auf der Linie des Autors liegt, der es übrigens auch in seinem Literaturverzeichnis aufgeführt hat. Es ist Paul Schmidgall dafür zu danken, dass er einen ganz wesentlichen Beitrag zur Geschichte der Pfingstbewegung in einer solchen Dichte erarbeitet hat. An seiner Arbeit wird kein Kirchengeschichtler vorbeikommen. Es ist daher zu wünschen, dass nicht nur diese Studienausgabe sondern auch das Hauptwerk in die Bibliotheken aller theologischem Fakultäten sowie aller kirchlichen und freikirchlichen theologischem Seminare aufgenommen wird.Ludwig D. Eisenlöffel

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Stand: 26.02.2020
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Das Gesetz im Alten und Neuen Testament
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Die Bewertung des alttestamentlichen Gesetzes hat innerhalb der christlichen Theologie, dank der exegetischen Forschung seit Anfang der 70er-Jahre, einen erstaunlichen Wandel durchlaufen. Das Gesetz spielte in der jüdischen Frömmigkeit nicht die verhängnisvolle Rolle, wie sie bislang christlicherseits angenommen worden war. Welch positive Bedeutung hatte dann aber das Gesetz im Leben des alten Israel und im Leben der Zeitgenossen Jesu? Und weshalb konnte das Gesetz dennoch zu einem der zentralen Streitpunkte zwischen dem Judentum und dem entstehenden Christentum werden? Um diese Frage beantworten zu können, wird hier erstmals umfassend gezeigt, welche Funktion das Gesetz im Verlauf der biblischen Geschichte hatte (angefangen beim Bundesbuch als dem frühesten Gesetzeswerk Israel bis hin zum Matthäusevangelium, das sich intensiv mit der Funktion des Gesetzes auseinandersetzt). Dabei wird klar, dass es im Streit um das Gesetz letztlich nie um Gehorsam oder Ungehorsam des Menschen ging, sondern um das Gottesbild, das dem jeweiligen Gesetz mit seinen Weisungen und Geboten, Satzungen und Rechtsentscheiden zugrunde liegt und damit das Denken und Handeln des Menschen prägt. Jedes Gesetz ist auf sein Gottes- bzw. Sinnverständnis zu befragen. Die hier gefundenen Antworten könnten auch heute für die kirchliche und weltliche Gesetzgebung und Rechtsprechung als auch für die Pädadgogik eine nicht zu unterschätzende Bedeutung haben.

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Stand: 26.02.2020
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Frömmigkeit in der Weisheit
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Die Frage nach dem eigentlichen religiösen Subjekt der Weisheitstradition Israels wurde bisher als ein wichtiges und eigenständiges Thema kaum betrachtet. Diese Untersuchung behandelt das religiöse Geschehen zwischen Gott und dem einzelnen Menschen in der Weisheitstradition unter dem Begriff der 'Frömmigkeit', insbesondere unter zwei Aspekten: Zunächst ist das eigentliche religiöse Subjekt in der Weisheit nicht das Volk Israel als Ganzes, sondern der einzelne Mensch. Das heisst die Gottesbeziehung, die die Weisheit ausmacht, ist im Kern eine religiöse Wechselbeziehung zwischen Gott und dem Einzelnen. Zweitens setzt diese Feststellung voraus, dass es innerhalb der Religion Israels zwei unterschiedliche religiöse Subjekte gibt, deren Charakteristika nur teilweise übereinstimmen und die deswegen voneinander differenziert werden sollten. Einerseits gibt es den religiösen Vorgang, der dem Volk Israel als Ganzes, als politische Grösse zugeordnet wird, und andererseits das zu dem einzelnen Menschen gehörende religiöse Geschehen.

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Stand: 26.02.2020
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Ich bin der ich bin. Der Name und das Wesen Gottes
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Studienarbeit aus dem Jahr 2008 im Fachbereich Theologie - Biblische Theologie, Note: 3,0, Universität Osnabrück (Katholische Theologie), Veranstaltung: Theologische Hauptwörter, Sprache: Deutsch, Abstract: Ich möchte in dieser Arbeit dem Namen und dem Wesen Gottes auf die Spur kommen. Ich möchte klären, wie und wo der Gottesname entstanden ist, was das Tetragramm bedeutet und wie man es herleitet. Ein kurzer geschichtlicher Abriss sowie einige Bibelstellen sollen darüber Aufschluss geben. Ferner soll geklärt werden, wie Gott zu Israel steht. Um mehr über Gott zu erfahren, soll daraufhin eine Untersuchung und Deutung des Gottesnamens erfolgen, um zu erfahren, welche Gestalt Gott hat, und wie sein Name ausgesprochen wird. Im weiteren Verlauf möchte ich näher auf die Eigenschaften JHWH¿s eingehen, hier insbesondere, warum JHWH auch als König bezeichnet wird, und welche Aufgaben ihm zukommen. Gibt es einen Stellvertreter Gottes auf Erden? Hat Gott vielleicht eine Kehrseite? Warum ist er manchmal zornig und manchmal Retter?[...]Dass die Herleitung/Rekonstruktion des Gottesnamens - also sowohl die Zeit der Entstehung, als auch die genaue Bezeichnung des Namens - nur sehr schwach zu bestimmen ist, kann ganz einfach dadurch begründet werden, dass keine aussagekräftigen Hinterlassenschaften aus der Zeit vor Christi bis zum 1. Jh. n. Chr. vorliegen. Dass aber im 11. Jh. v. Chr. der 'Herr der Strausse' als Gott angebetet, und im 12. Jh. von einem 'Wüstengott' berichtet wurde, lässt für mich nur einen Schluss zu: Gott gab es schon immer, und die Menschen konnten ihn bereits ihrer Zeit erkennen. Die Menschen im 11. Jh. v. Chr. hatten schon zu ihrer Zeit geglaubt, dass etwas Höheres da sein musste, das sie nicht erklären konnten. Sie schienen zudem gewusst zu haben, dass ihr Gott ein guter sein musste, denn sonst hätten sie den 'Herrn der Strausse' als grausam oder herrisch dargestellt. So sahen sie ihn jedoch als Herrscher über die Tiere an, der den Menschen half, ihre gefährlichen Kräfte zu bändigen. Diese Tatsache stellt eine Analogie zum biblischen Glauben dar, denn dort ist auch von Gott als Herrscher über die Naturkräfte (Chaoswasser als Bedrohung) die Rede, der die Menschen rettet. In diesem Sinn ist Gott der Retter, der Barmherzige, der Gerechte. Das ist wiederum ein Zeichen dafür, dass Frömmigkeit unter den Menschen vorherrschen musste, denn ansonsten hätte sich Gott als der Kriegerische offenbart (Relation zur Sintflut; JHWH der Kriegerische bestraft böse Taten der Menschen mit der Sintflut; ebenso Strafakte Gottes bei Verehrung des Goldenen Kalbes). Die unterschiedlichen Begriffe des Gottesnamens sehe ich darin begründet[...]

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Stand: 26.02.2020
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Auf wilden Wegen
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Es beginnt auf einem alten Pilgerweg nach Rom - mit wenig Plänen oder Geld im Gepäck, dafür den Rucksack voller Träume und verrückter Ideen. Das Ziel: auf dem Land- und Seeweg bis nach Israel zu gelangen. Auf mehr als 800 Kilometern zu Fuss überwinden Martin und Nicole Berge, Flüsse und Autobahnen. Sie treffen auf Mönche, Bauarbeiter und Bären. Ihre Art zu reisen verändert sich, wie schliesslich auch das Ziel der Reise. Ein lebendiger Bericht voller skurriler und heiterer Begegnungen mit katholischer und orthodoxer Frömmigkeit, türkischer Gastfreundschaft und politischen Zwickmühlen. Ein erfrischendes Plädoyer fürs Reisen und ein menschliches Miteinander. 'Behutsam spürt Nicole Breithaupt Missverständnisse und Peinlichkeiten auf und schwört mit wenigen Worten Szenen herauf, die anrühren, erschrecken oder schmunzeln machen. Man ist hin- und hergerissen zwischen dem Wunsch, sofort aufzubrechen und froh zu sein, dass man zu Hause geblieben ist.' Bernd Schlüter

Anbieter: Orell Fuessli CH
Stand: 26.02.2020
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Das Gesetz im Alten und Neuen Testament
71,90 € *
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Die Bewertung des alttestamentlichen Gesetzes hat innerhalb der christlichen Theologie, dank der exegetischen Forschung seit Anfang der 70er-Jahre, einen erstaunlichen Wandel durchlaufen. Das Gesetz spielte in der jüdischen Frömmigkeit nicht die verhängnisvolle Rolle, wie sie bislang christlicherseits angenommen worden war. Welch positive Bedeutung hatte dann aber das Gesetz im Leben des alten Israel und im Leben der Zeitgenossen Jesu? Und weshalb konnte das Gesetz dennoch zu einem der zentralen Streitpunkte zwischen dem Judentum und dem entstehenden Christentum werden? Um diese Frage beantworten zu können, wird hier erstmals umfassend gezeigt, welche Funktion das Gesetz im Verlauf der biblischen Geschichte hatte (angefangen beim Bundesbuch als dem frühesten Gesetzeswerk Israel bis hin zum Matthäusevangelium, das sich intensiv mit der Funktion des Gesetzes auseinandersetzt). Dabei wird klar, dass es im Streit um das Gesetz letztlich nie um Gehorsam oder Ungehorsam des Menschen ging, sondern um das Gottesbild, das dem jeweiligen Gesetz mit seinen Weisungen und Geboten, Satzungen und Rechtsentscheiden zugrunde liegt und damit das Denken und Handeln des Menschen prägt. Jedes Gesetz ist auf sein Gottes- bzw. Sinnverständnis zu befragen. Die hier gefundenen Antworten könnten auch heute für die kirchliche und weltliche Gesetzgebung und Rechtsprechung als auch für die Pädadgogik eine nicht zu unterschätzende Bedeutung haben.

Anbieter: Thalia AT
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