Angebote zu "Ikonographie" (4 Treffer)

Kategorien

Shops

'Durch Dein Wort ward jegliches Ding!' / 'Throu...
98,00 € *
ggf. zzgl. Versand

Die Samaritaner sind eine jüdische Religionsgemeinschaft und betrachten sich als direkte Nachkommen der zehn Stämme Israels und als „Bewahrer des Gesetzes“. Sie leben in Holon/Israel und in Nablus/Westjordanland. Die Mandäer sind die letzte gnostische Religionsgemeinschaft der Welt, ihre Riten und Bräuche sind eigentlich geheim. Nur weil zahlreiche Mandäer aus ihrer ursprünglichen Heimat, dem Irak, ins europäische, australische oder amerikanische Exil gegangen sind, hat man inzwischen genauere Kenntnisse über den religiösen Alltag dieser Religionsgemeinschaft. Am Seminar für Semitistik und Arabistik der Freien Universität Berlin fand im Oktober 2008 zu Ehren von Rudolf Macuch die zweite mandäistische und samaritanistische Tagung statt, deren Höhepunkt eine mandäische Taufe im Wannsee war. In dem von Rainer Voigt herausgegebenen zugehörigen Tagungsband widmen sich 15 Beiträge Religion, Literatur und Sprache dieser religiösen Minderheiten, u.a. den Kolophonen, einer neuen Zauberschale (mit Abb.), einem neumandäischen Text, arabischen Texten in mandäischer Schrift, der Glaubensgemeinschaft der Mandäer, der mandäischen Ikonographie (mit Abb.), der metrischen Struktur mandäischer Texte und Briefen von Fritz Saxl, R. Reitzenstein und M. Lidzbarski aus dem Archiv des Warburg-Instituts. Der zweite Teil des Bandes befasst sich mit der Samaritanistik und präsentiert Untersuchungen u.a. zum arabischen Dialekt der Samaritaner, zur Rolle des Harran, zu samaritanischen Chroniken, zur samaritanischen Handschriftensammlung am Seminar für Semitistik und Arabistik der FU Berlin, zur samaritanischen Theologie und zur exegetischen Literatur der Samaritaner.

Anbieter: Dodax
Stand: 18.01.2020
Zum Angebot
Frey-Anthes, H: Unheilsmächte und Schutzgenien,...
114,00 € *
ggf. zzgl. Versand

Ausgangspunkt der vorliegenden Arbeit ist der forschungsgeschichtliche Befund, dass unter dem Begriff »Dämon« eine Vielfalt von Phänomenen verstanden wird. Der Gebrauch dieses Sammelbegriffs ohne semitisches Äquivalent suggeriert eine Einheitlichkeit der Quellen (Bilder und Texte), die sich bei näherer Betrachtung nicht bestätigt. Werden in Studien zur Ikonographie (bedrohliche) Mischwesen als »Dämonen« bezeichnet, so sind es in den Texten Krankheiten ebenso wie depotenzierte Götter oder Wesen, die die Peripherie der Zivilisation bevölkern, aus der Umwelt Israels übernommene Gestalten wie Lilit und A_modai oder Grenzgänger und Mittlergestalten wie die Figur des Satans. Die vorliegende Arbeit überprüft deshalb sowohl in terminologischer als auch funktionaler Hinsicht verschiedene Bestimmungsmerkmale des Phänomens »Dämon« (Aussehen: Mischwesen; Herkunft: depotenzierte Götter; Ort: Gegenwelten; Kommunikationsmittler: Grenzgänger; Bedrohung: Schadensgeister; Hilfe: Schutzgenien) hinsichtlich ihrer Anwendbarkeit auf den ikonographischen Befund in Syrien-Palästina sowie auf alttestamentliche Texte. Dabei zeigt sich, dass verschiedene Zugänge zum Phänomen »Dämon« sich funktional jeweils nur auf bestimmte Texte bzw. Bilder anwenden lassen, auf andere aber nicht. Ein Überbegriff »Dämon/Dämonen« sollte deshalb für das alte Israel vermieden werden. Die beschriebenen Phänomene müssen vielmehr einzeln betrachtet und in einem zweiten Schritt auf ihre jeweiligen funktionalen Gemeinsamkeiten hin überprüft werden. In religionsgeschichtlicher Hinsicht führt die Untersuchung zum Ergebnis, dass sich über einen ausgeprägten Glauben an (negativ-)numinose Mächte neben Jahwe kaum dezidierte Aussagen machen lassen. In der Glyptik werden Schadensgeister nicht dargestellt. Statt dessen steht die Schutzthematik im Vordergrund, was lediglich als indirekter Hinweis darauf gewertet werden kann, dass es Gefahren gab, vor denen man sich schützen wollte. Im literarischen Bereich zeigt sich, dass man im alten Israel zwar Phänomene aus der Umwelt in die eigene Religion integrierte, sie zugleich aber theologisch instrumentalisierte. Nicht an Dämonologie, sondern an Theologie ist den Texten gelegen: Jahwe ist nicht nur ein omnipotenter Arzt, sondern vor allem ein omnipotenter Herrscher, dessen Macht alle anderen Mächte überstrahlt. Das Fehlen einer dezidierten Dämonologie und eines damit verbundenen Beschwörungssystems dürfte politische, ökonomische und theologische Gründe haben: Dem Herrscher Jahwe selbst eigneten zunächst positive wie negative Seiten. Mit dem voll ausgebildeten Monotheismus von Judentum und Christentum, der Gott von negativen und unheimlichen Elementen befreien will, verschiebt sich allerdings die theologische Einsicht der Alleinursächlichkeit Jahwes. Die Ausbildung einer Hierarchie von Engeln und Dämonen entlastet in gewisser Weise das Gottesbild; zugleich führt der Glaube an Engel und Dämonen aber dazu, dass in den monotheistischen Religionen ein unterschwelliger Polytheismus aufrechterhalten wird.

Anbieter: Thalia AT
Stand: 18.01.2020
Zum Angebot
Klagetraditionen
42,00 € *
ggf. zzgl. Versand

Das vorliegende Buch enthält fünf – bearbeitete und erweiterte – Vorträge einer vom Religionswissenschaftlichen Seminar der Universität Zürich organisierten Tagung der Schweizerischen Gesellschaft für Orientalische Altertumswissenschaft. Die Beiträge greifen verschiedene Aspekte der Klage in der Antike auf. Sie behandeln exemplarisch Felder der Literatur, der Ikonographie und der Religionsgeschichte und stellen neue Ergebnisse der Forschung zur Klage im antiken Mesopotamien, Ägypten, Anatolien und Israel vor. Dabei werden vergleichbare Ausformulierungen des Gotteszorns, des menschlichen Leids und der Bitte um Vergebung erkennbar, aber auch eindeutige regionale und religionstraditionale Unterschiede hervorgehoben.

Anbieter: Thalia AT
Stand: 18.01.2020
Zum Angebot