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Rigorismus der Wahrheit
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"Moses der Ägypter" ist ein Text von Hans Blumenberg, in dem dieser sich mit zwei prägenden Figuren der Geistesgeschichte des 20. Jahrhunderts beschäftigt: Sigmund Freud und Hannah Arendt. Entstanden Ende der 1980er Jahre, aufbewahrt in der Mappe "Unerlaubte Fragmente", gehört er zu den vielleicht spektakulärsten Stücken aus dem Nachlass des Philosophen.Blumenberg setzt ein mit Freuds im Jahr 1939 publiziertem Alterswerk Der Mann Moses und die monotheistische Religion, das er als dessen "große und letzte Kränkung der Menschheit in Gestalt ihrer Leidendsten" bezeichnet, und geht dann über zu einer an Schärfe kaum zu überbietenden Auseinandersetzung mit Arendt und ihrem Buch Eichmann in Jerusalem. Sowohl bei Freud als auch bei Arendt sieht Blumenberg einen Rigorismus am Werk, der im Namen der Wahrheit auftritt, aber in Rücksichtslosigkeit umschlägt, weil er blind macht für das Politische und taub für das Unfassliche."Wie Freud den Mann Moses seinem Volk genommen hatte, nimmt Hannah Arendt Adolf Eichmann dem Staat Israel" - so lautet eine der vielen bemerkenswerten Schlussfolgerungen in diesem dichten Text, der auch etwas von Blumenbergs Haltung zum Judentum und zum Zionismus preisgibt. "Moses der Ägypter" wird hier erstmals vollständig publiziert - versehen mit Kommentaren des Herausgebers und ergänzt um weitere Texte aus dem Nachlass zu diesem Themenfeld.

Anbieter: buecher
Stand: 31.10.2020
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Wir müssen lernen, in Fesseln zu tanzen
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Leo Kestenberg war ein Repräsentant des intellektuellen deutschen Judentums, das europäische Aufklärung mit jüdischem Geist verband. Das Wissen um die Bedeutung seiner pianistischen, musikpädagogischen wie bildungspolitischen Leistungen droht allmählich zu verblassen, obwohl die Auswirkungen seiner Reformen auf den schulischen Musikunterricht und außerschulischen Instrumentalunterricht sowie auf die internationale Ausrichtung der Musikpädagogik bis heute spürbar sind. Dem Schüler Busonis und Freund Artur Schnabels schien eine glänzende pianistische Karriere vorgezeichnet zu sein, doch er widmete sich als Sozialist in den sozialdemokratischen Bildungsausschüssen und dann verstärkt als preußischer Ministerialbeamter ganz der Volksbildung, indem er in der Freien Volksbühne Berlin mitarbeitete und eine weitreichende Reform des alten Gesangunterrichts an Schulen einleitete.Die hier vorgelegte Biographie beruht auf Kestenbergs Schriften und schließt seine umfangreiche Korrespondenz und alle Dokumente aus dem Nachlass ein. Daraus erwächst eine neue Würdigung dieses Künstlers und Pädagogen, Bildungspolitikers und Reformers, der als europäischer Intellektueller mit vielen Künstlern und Wissenschaftlern seiner Zeit in Verbindung stand. Nach seiner Emigration nach Palästina 1938 wurde er zum zweiten Mal zum Reformer, Lehrer und Organisator, der die israelische Musikerziehung neu begründete. Seine nachhaltige Wirkung auf die Bildungspolitik und das Musikwesen in Deutschland wie in Israel bietet ein Beispiel für die große Bedeutung jüdisch aufgeklärten Geistes auf die Kultur- und Geistesgeschichte Europas.

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Stand: 31.10.2020
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Rigorismus der Wahrheit
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"Moses der Ägypter" ist ein Text von Hans Blumenberg, in dem dieser sich mit zwei prägenden Figuren der Geistesgeschichte des 20. Jahrhunderts beschäftigt: Sigmund Freud und Hannah Arendt. Entstanden Ende der 1980er Jahre, aufbewahrt in der Mappe "Unerlaubte Fragmente", gehört er zu den vielleicht spektakulärsten Stücken aus dem Nachlass des Philosophen.Blumenberg setzt ein mit Freuds im Jahr 1939 publiziertem Alterswerk Der Mann Moses und die monotheistische Religion, das er als dessen "große und letzte Kränkung der Menschheit in Gestalt ihrer Leidendsten" bezeichnet, und geht dann über zu einer an Schärfe kaum zu überbietenden Auseinandersetzung mit Arendt und ihrem Buch Eichmann in Jerusalem. Sowohl bei Freud als auch bei Arendt sieht Blumenberg einen Rigorismus am Werk, der im Namen der Wahrheit auftritt, aber in Rücksichtslosigkeit umschlägt, weil er blind macht für das Politische und taub für das Unfassliche."Wie Freud den Mann Moses seinem Volk genommen hatte, nimmt Hannah Arendt Adolf Eichmann dem Staat Israel" - so lautet eine der vielen bemerkenswerten Schlussfolgerungen in diesem dichten Text, der auch etwas von Blumenbergs Haltung zum Judentum und zum Zionismus preisgibt. "Moses der Ägypter" wird hier erstmals vollständig publiziert - versehen mit Kommentaren des Herausgebers und ergänzt um weitere Texte aus dem Nachlass zu diesem Themenfeld.

Anbieter: buecher
Stand: 31.10.2020
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Wir müssen lernen, in Fesseln zu tanzen
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Leo Kestenberg war ein Repräsentant des intellektuellen deutschen Judentums, das europäische Aufklärung mit jüdischem Geist verband. Das Wissen um die Bedeutung seiner pianistischen, musikpädagogischen wie bildungspolitischen Leistungen droht allmählich zu verblassen, obwohl die Auswirkungen seiner Reformen auf den schulischen Musikunterricht und außerschulischen Instrumentalunterricht sowie auf die internationale Ausrichtung der Musikpädagogik bis heute spürbar sind. Dem Schüler Busonis und Freund Artur Schnabels schien eine glänzende pianistische Karriere vorgezeichnet zu sein, doch er widmete sich als Sozialist in den sozialdemokratischen Bildungsausschüssen und dann verstärkt als preußischer Ministerialbeamter ganz der Volksbildung, indem er in der Freien Volksbühne Berlin mitarbeitete und eine weitreichende Reform des alten Gesangunterrichts an Schulen einleitete.Die hier vorgelegte Biographie beruht auf Kestenbergs Schriften und schließt seine umfangreiche Korrespondenz und alle Dokumente aus dem Nachlass ein. Daraus erwächst eine neue Würdigung dieses Künstlers und Pädagogen, Bildungspolitikers und Reformers, der als europäischer Intellektueller mit vielen Künstlern und Wissenschaftlern seiner Zeit in Verbindung stand. Nach seiner Emigration nach Palästina 1938 wurde er zum zweiten Mal zum Reformer, Lehrer und Organisator, der die israelische Musikerziehung neu begründete. Seine nachhaltige Wirkung auf die Bildungspolitik und das Musikwesen in Deutschland wie in Israel bietet ein Beispiel für die große Bedeutung jüdisch aufgeklärten Geistes auf die Kultur- und Geistesgeschichte Europas.

Anbieter: buecher
Stand: 31.10.2020
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Wir müssen lernen, in Fesseln zu tanzen
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Leo Kestenberg war ein Repräsentant des intellektuellen deutschen Judentums, das europäische Aufklärung mit jüdischem Geist verband. Das Wissen um die Bedeutung seiner pianistischen, musikpädagogischen wie bildungspolitischen Leistungen droht allmählich zu verblassen, obwohl die Auswirkungen seiner Reformen auf den schulischen Musikunterricht und außerschulischen Instrumentalunterricht sowie auf die internationale Ausrichtung der Musikpädagogik bis heute spürbar sind. Dem Schüler Busonis und Freund Artur Schnabels schien eine glänzende pianistische Karriere vorgezeichnet zu sein, doch er widmete sich als Sozialist in den sozialdemokratischen Bildungsausschüssen und dann verstärkt als preußischer Ministerialbeamter ganz der Volksbildung, indem er in der Freien Volksbühne Berlin mitarbeitete und eine weitreichende Reform des alten Gesangunterrichts an Schulen einleitete.Die hier vorgelegte Biographie beruht auf Kestenbergs Schriften und schließt seine umfangreiche Korrespondenz und alle Dokumente aus dem Nachlass ein. Daraus erwächst eine neue Würdigung dieses Künstlers und Pädagogen, Bildungspolitikers und Reformers, der als europäischer Intellektueller mit vielen Künstlern und Wissenschaftlern seiner Zeit in Verbindung stand. Nach seiner Emigration nach Palästina 1938 wurde er zum zweiten Mal zum Reformer, Lehrer und Organisator, der die israelische Musikerziehung neu begründete. Seine nachhaltige Wirkung auf die Bildungspolitik und das Musikwesen in Deutschland wie in Israel bietet ein Beispiel für die große Bedeutung jüdisch aufgeklärten Geistes auf die Kultur- und Geistesgeschichte Europas.

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Stand: 31.10.2020
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Elazar Benyoëtz - Korrespondenzen
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Person und Werk des israelischen Schriftstellers Elazar Benyoëtz sind geprägt durch ein dichtes Netzwerk an Bezügen aus Literatur, Philosophie und Religion. Profile Band 21 bringt neben unveröffentlichten Briefen und Fotografien zahlreiche Originalbeiträge des literarischen und religiösen Wahrheitssuchers. 1937 als Paul Koppel in Österreich geboren, flüchtete er 1939 und fand in Palästina eine neue Heimat. Früh machte er sich einen Namen als hebräischer Dichter, kehrte Israel für einige Zeit den Rücken, um sich in Österreich und Deutschland die deutsch-jüdische Dichtung zu erschließen. In Berlin gründete er die "Bibliographia Judaica", eine einzigartige Dokumentation deutsch-jüdischer Literatur und Geistesgeschichte. Sein Werk ist seit 1957 in mehr als 45 Buchausgaben dokumentiert.

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Stand: 31.10.2020
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Geschichte und Vermächtnis des Königreiches Isr...
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In der vorliegenden Studie wird der Versuch unternommen, die Geschichte und Geistesgeschichte des Reiches Israel in Grundzügen darzustellen. Das Königreich Israel, das 926 v. Chr. gegründet wurde, stand durchwegs vor anderen Problemen als das Südreich Juda. Sein grosser Anteil an kanaanäischer Bevölkerung zwang die Könige zu einer ausgleichenden Politik, die jedoch die Israeliten oft benachteiligte. In dieser Situation der Spannung zwischen Israeliten und Kanaanäern erwuchs eine vom prophetischen Geist getragene Theologie, die den Ausgleich und die Versöhnung predigte. Dieses prophetische Denken und Wollen hat Eingang in die Hebräische Bibel gefunden und sollte auch heute als Vermächtnis des Reiches Israel seine Geltung haben können.

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Rigorismus der Wahrheit
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"Moses der Ägypter" ist ein Text von Hans Blumenberg, in dem dieser sich mit zwei prägenden Figuren der Geistesgeschichte des 20. Jahrhunderts beschäftigt: Sigmund Freud und Hannah Arendt. Entstanden Ende der 1980er Jahre, aufbewahrt in der Mappe "Unerlaubte Fragmente", gehört er zu den vielleicht spektakulärsten Stücken aus dem Nachlass des Philosophen.Blumenberg setzt ein mit Freuds im Jahr 1939 publiziertem Alterswerk Der Mann Moses und die monotheistische Religion, das er als dessen "große und letzte Kränkung der Menschheit in Gestalt ihrer Leidendsten" bezeichnet, und geht dann über zu einer an Schärfe kaum zu überbietenden Auseinandersetzung mit Arendt und ihrem Buch Eichmann in Jerusalem. Sowohl bei Freud als auch bei Arendt sieht Blumenberg einen Rigorismus am Werk, der im Namen der Wahrheit auftritt, aber in Rücksichtslosigkeit umschlägt, weil er blind macht für das Politische und taub für das Unfassliche."Wie Freud den Mann Moses seinem Volk genommen hatte, nimmt Hannah Arendt Adolf Eichmann dem Staat Israel" - so lautet eine der vielen bemerkenswerten Schlussfolgerungen in diesem dichten Text, der auch etwas von Blumenbergs Haltung zum Judentum und zum Zionismus preisgibt. "Moses der Ägypter" wird hier erstmals vollständig publiziert - versehen mit Kommentaren des Herausgebers und ergänzt um weitere Texte aus dem Nachlass zu diesem Themenfeld.

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Humanistische Kabbala im Barock
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Auf der Grundlage neu entdeckter Dokumente wird die Biographie des aus einer Converso -Familie stammenden Kabbalisten Abraham Cohen de Herrera alias Alonso Nuñez de Herrera (gest. 1635 in Amsterdam) im Kontext seiner spanisch verfassten Neuinterpretation der lurianischen Kabbala rekonstruiert. Im Mittelpunkt stehen seine wichtigsten Lebensstationen und die Adaption italienischer Renaissance-Philosophie, die Herrera in ein eigenes Konzept humanistischer Bildung integriert, zu der auch die jüdische Tradition mit lurianischen Vorstellungen aus der Schule von Israel Saruq gehört. Insbesondere wird Herreras Einführung in Logik bzw. Dialektik berücksichtigt und die These aufgestellt, dass er nicht nur als Begründer der metaphorischen Interpretation lurianischer Symbole gelten, sondern sein spezifischer Zugang auf dem Hintergrund seiner Lebenserfahrung und Ausbildung als "humanistische Kabbala" auf den Begriff gebracht werden kann. In der Geschichte der jüdischen Mystik ist diese Verhältnisbestimmung von Philosophie und Kabbala mit humanistisch-pädagogischer Intention singulär. Erstmals wird auch Herreras Einfluss auf die christliche Geistesgeschichte durch Christian Knorr von Rosenroths Kabbala denudata in vollem Umfang gewürdigt.

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Stand: 31.10.2020
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