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Gewalt im Namen Gottes
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Weltweites Entsetzen ruft die Zerstörung von Kulturgütern durch den "Islamischen Staat" einhellig hervor. Warum nur muss der fundamentalistische Islam so intolerant und barbarisch sein? Doch man vergisst dabei leicht, dass auch die Durchsetzung des Christentums einst mit der Vernichtung der antiken Kultur einherging. Christa Mulack spürt der religiösen Gewalt im Namen des Einen Gottes der Bibel nach, an der das alte Israel einst zerbrach und an der die Menschheit bis heute leidet. Sie beschreibt, wie die Israeliten im babylonischen Exil von einer fanatisierten Priesterschaft in den monotheistischen Glauben mit Hilfe von Drohungen und Schuldzuweisungen hineingezwungen wurden. Und die Verheißungen, mit denen sie gelockt wurden, haben sich bis heute nicht erfüllt.Mit dem Siegeszug des Monotheismus und seiner Heiligen Schrift wurde Gewalt zu einem festen Bestandteil der Religion. Zugleich wurde auch das Göttlich-Weibliche verdrängt, die bis dahin auch in Israel beheimateten und hoch verehrten Göttinnen Aschera und Astarte. Die Abwertung des Weiblichen hält bis heute an. Statt diesen Ur-Grund unserer Kultur permanent zu verdrängen, sollten wir ihn in unser kulturelles Gedächtnis ebenso wie in unser Bewusstsein integrieren. Nur so kann der Religion der Zahn der Barbarei gezogen werden.

Anbieter: buecher
Stand: 26.02.2020
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Haskala - Jüdische Aufklärung
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"[Feiner`s] exploration of the genesis of the late eighteenth-century Jewish revolution is a major contribution to the historiography of the European Enlightenment. It is also a fascinating exploration of the enduring dilemmas posed by the Jews` first encounter with modern Western culture." - Times Literary Supplement (06/18/2004) by Joachim Whaley "Feiner's magnum opus . . . offers a sweeping history of the Haskalah (Jewish Enlightenment) movement in Germany, from its beginning early in the eighteenth century to its demise at the end of that century. . . . The first comprehensive study of the movement in almost a century." - Journal of Modern History "Feiner's work is likely to become the standard book on the Haskalah and thus will become indispensable to scholars of Jewish history, literature, and thought." - David Sorkin, University of Wisconsin "A major contribution to the historiography of the European Enlightenment" - Times Literary Supplement "Haskala - Jüdische Aufklärung" rekonstruiert erstmals die Geschichte der jüdischen Aufklärung im Europa des 18. Jahrhunderts in ihrer ganzen Bandbreite. Der Autor verwebt die Haskala-Bewegung mit der Geschichte der europäischen Aufklärung insgesamt, entwirrt die Verknüpfungen mit den Wandlungen, die sich im jüdischen Leben des 18. Jahrhunderts abspielen und verfolgt die publizistisch-öffentlichen Stürme, die die Haskala hervorrief. Das Buch beschreibt das revolutionäre Streben des modernen jüdischen Intellektuellen nach einem eigenen Status als Sprecher und Kulturschaffender der jüdischen Gesellschaft sowie die orthodoxe Gegnerschaft, die ihm in den Hütern des status quo erwächst. So entbrennt ein Kulturkampf zwischen zwei konkurrierenden Eliten, der rabbinisch-traditionellen und der maskilisch-subversiven, welche die säkulare Revolution hervorbringt. Die Einheitlichkeit des aschkenasischen Judentums zerbrach ein für allemal, es tat sich das Zeitalter der Moderne in der jüdischen Kulturgeschichte auf - im Zeichen von Kontroverse, Konfrontation und Spaltung. "Haskala - Jüdische Aufklärung" basiert auf einem reichen Spektrum historischer Quellen und folgt unter auch sozialgeschichtlichen Aspekten den Ideen hinter den Entwicklungsstadien der Haskala, von den "frühen Maskilim" bis zur Festigung der Bewegung in den achtziger Jahren und dem Zerfall ihrer Einrichtungen am Ende des 18. Jahrhunderts. Feiner analysiert die Haskala auf ihrer Gratwanderung zwischen Tradition und Moderne und schildert, wie sie den Juden im Aufbruch in die sich radikal wandelnde neue Welt die Richtung wies. Shmuel Feiner ist Professor für neuzeitliche jüdische Geschichte, Inhaber des Samuel Braun Lehrstuhls für die Geschichte der Juden in Preußen an der Bar Ilan-Universität, Ramat Gan, Israel. Er ist Vorsitzender des Leo Baeck Instituts Jerusalem und Autor u.a. von "Haskalah and History. The Emergence of a Modern Jewish Historical Consciousness" und "Moses Mendelssohn" (hebr.).

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Haskala - Jüdische Aufklärung
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"[Feiner`s] exploration of the genesis of the late eighteenth-century Jewish revolution is a major contribution to the historiography of the European Enlightenment. It is also a fascinating exploration of the enduring dilemmas posed by the Jews` first encounter with modern Western culture." - Times Literary Supplement (06/18/2004) by Joachim Whaley "Feiner's magnum opus . . . offers a sweeping history of the Haskalah (Jewish Enlightenment) movement in Germany, from its beginning early in the eighteenth century to its demise at the end of that century. . . . The first comprehensive study of the movement in almost a century." - Journal of Modern History "Feiner's work is likely to become the standard book on the Haskalah and thus will become indispensable to scholars of Jewish history, literature, and thought." - David Sorkin, University of Wisconsin "A major contribution to the historiography of the European Enlightenment" - Times Literary Supplement "Haskala - Jüdische Aufklärung" rekonstruiert erstmals die Geschichte der jüdischen Aufklärung im Europa des 18. Jahrhunderts in ihrer ganzen Bandbreite. Der Autor verwebt die Haskala-Bewegung mit der Geschichte der europäischen Aufklärung insgesamt, entwirrt die Verknüpfungen mit den Wandlungen, die sich im jüdischen Leben des 18. Jahrhunderts abspielen und verfolgt die publizistisch-öffentlichen Stürme, die die Haskala hervorrief. Das Buch beschreibt das revolutionäre Streben des modernen jüdischen Intellektuellen nach einem eigenen Status als Sprecher und Kulturschaffender der jüdischen Gesellschaft sowie die orthodoxe Gegnerschaft, die ihm in den Hütern des status quo erwächst. So entbrennt ein Kulturkampf zwischen zwei konkurrierenden Eliten, der rabbinisch-traditionellen und der maskilisch-subversiven, welche die säkulare Revolution hervorbringt. Die Einheitlichkeit des aschkenasischen Judentums zerbrach ein für allemal, es tat sich das Zeitalter der Moderne in der jüdischen Kulturgeschichte auf - im Zeichen von Kontroverse, Konfrontation und Spaltung. "Haskala - Jüdische Aufklärung" basiert auf einem reichen Spektrum historischer Quellen und folgt unter auch sozialgeschichtlichen Aspekten den Ideen hinter den Entwicklungsstadien der Haskala, von den "frühen Maskilim" bis zur Festigung der Bewegung in den achtziger Jahren und dem Zerfall ihrer Einrichtungen am Ende des 18. Jahrhunderts. Feiner analysiert die Haskala auf ihrer Gratwanderung zwischen Tradition und Moderne und schildert, wie sie den Juden im Aufbruch in die sich radikal wandelnde neue Welt die Richtung wies. Shmuel Feiner ist Professor für neuzeitliche jüdische Geschichte, Inhaber des Samuel Braun Lehrstuhls für die Geschichte der Juden in Preußen an der Bar Ilan-Universität, Ramat Gan, Israel. Er ist Vorsitzender des Leo Baeck Instituts Jerusalem und Autor u.a. von "Haskalah and History. The Emergence of a Modern Jewish Historical Consciousness" und "Moses Mendelssohn" (hebr.).

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Stand: 26.02.2020
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Gewalt im Namen Gottes
17,95 € *
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Weltweites Entsetzen ruft die Zerstörung von Kulturgütern durch den "Islamischen Staat" einhellig hervor. Warum nur muss der fundamentalistische Islam so intolerant und barbarisch sein? Doch man vergisst dabei leicht, dass auch die Durchsetzung des Christentums einst mit der Vernichtung der antiken Kultur einherging. Christa Mulack spürt der religiösen Gewalt im Namen des Einen Gottes der Bibel nach, an der das alte Israel einst zerbrach und an der die Menschheit bis heute leidet. Sie beschreibt, wie die Israeliten im babylonischen Exil von einer fanatisierten Priesterschaft in den monotheistischen Glauben mit Hilfe von Drohungen und Schuldzuweisungen hineingezwungen wurden. Und die Verheißungen, mit denen sie gelockt wurden, haben sich bis heute nicht erfüllt.Mit dem Siegeszug des Monotheismus und seiner Heiligen Schrift wurde Gewalt zu einem festen Bestandteil der Religion. Zugleich wurde auch das Göttlich-Weibliche verdrängt, die bis dahin auch in Israel beheimateten und hoch verehrten Göttinnen Aschera und Astarte. Die Abwertung des Weiblichen hält bis heute an. Statt diesen Ur-Grund unserer Kultur permanent zu verdrängen, sollten wir ihn in unser kulturelles Gedächtnis ebenso wie in unser Bewusstsein integrieren. Nur so kann der Religion der Zahn der Barbarei gezogen werden.

Anbieter: Dodax
Stand: 26.02.2020
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Haskala - Jüdische Aufklärung
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"[Feiner`s] exploration of the genesis of the late eighteenth-century Jewish revolution is a major contribution to the historiography of the European Enlightenment. It is also a fascinating exploration of the enduring dilemmas posed by the Jews` first encounter with modern Western culture." - Times Literary Supplement (06/18/2004) by Joachim Whaley"Feiner's magnum opus. offers a sweeping history of the Haskalah (Jewish Enlightenment) movement in Germany, from its beginning early in the eighteenth century to its demise at the end of that century. The first comprehensive study of the movement in almost a century." - Journal of Modern History"Feiner's work is likely to become the standard book on the Haskalah and thus will become indispensable to scholars of Jewish history, literature, and thought." - David Sorkin, University of Wisconsin“A major contribution to the historiography of the European Enlightenment” - Times Literary Supplement„Haskala – Jüdische Aufklärung“ rekonstruiert erstmals die Geschichte der jüdischen Aufklärung im Europa des 18. Jahrhunderts in ihrer ganzen Bandbreite. Der Autor verwebt die Haskala-Bewegung mit der Geschichte der europäischen Aufklärung insgesamt, entwirrt die Verknüpfungen mit den Wandlungen, die sich im jüdischen Leben des 18. Jahrhunderts abspielen und verfolgt die publizistisch-öffentlichen Stürme, die die Haskala hervorrief.Das Buch beschreibt das revolutionäre Streben des modernen jüdischen Intellektuellen nach einem eigenen Status als Sprecher und Kulturschaffender der jüdischen Gesellschaft sowie die orthodoxe Gegnerschaft, die ihm in den Hütern des status quo erwächst. So entbrennt ein Kulturkampf zwischen zwei konkurrierenden Eliten, der rabbinisch-traditionellen und der maskilisch-subversiven, welche die säkulare Revolution hervorbringt.Die Einheitlichkeit des aschkenasischen Judentums zerbrach ein für allemal, es tat sich das Zeitalter der Moderne in der jüdischen Kulturgeschichte auf – im Zeichen von Kontroverse, Konfrontation und Spaltung.„Haskala – Jüdische Aufklärung“ basiert auf einem reichen Spektrum historischer Quellen und folgt unter auch sozialgeschichtlichen Aspekten den Ideen hinter den Entwicklungsstadien der Haskala, von den „frühen Maskilim“ bis zur Festigung der Bewegung in den achtziger Jahren und dem Zerfall ihrer Einrichtungen am Ende des 18. Jahrhunderts. Feiner analysiert die Haskala auf ihrer Gratwanderung zwischen Tradition und Moderne und schildert, wie sie den Juden im Aufbruch in die sich radikal wandelnde neue Welt die Richtung wies.Shmuel Feiner ist Professor für neuzeitliche jüdische Geschichte, Inhaber des Samuel Braun Lehrstuhls für die Geschichte der Juden in Preußen an der Bar Ilan-Universität, Ramat Gan, Israel. Er ist Vorsitzender des Leo Baeck Instituts Jerusalemund Autor u.a. von “Haskalah and History. The Emergence of a Modern Jewish Historical Consciousness” und “Moses Mendelssohn” (hebr.).

Anbieter: Dodax
Stand: 26.02.2020
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Haskala - Jüdische Aufklärung
109,00 CHF *
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'[Feiner`s] exploration of the genesis of the late eighteenth-century Jewish revolution is a major contribution to the historiography of the European Enlightenment. It is also a fascinating exploration of the enduring dilemmas posed by the Jews` first encounter with modern Western culture.' - Times Literary Supplement (06/18/2004) by Joachim Whaley 'Feiner's magnum opus . . . offers a sweeping history of the Haskalah (Jewish Enlightenment) movement in Germany, from its beginning early in the eighteenth century to its demise at the end of that century. . . . The first comprehensive study of the movement in almost a century.' - Journal of Modern History 'Feiner's work is likely to become the standard book on the Haskalah and thus will become indispensable to scholars of Jewish history, literature, and thought.' - David Sorkin, University of Wisconsin “A major contribution to the historiography of the European Enlightenment” - Times Literary Supplement „Haskala – Jüdische Aufklärung“ rekonstruiert erstmals die Geschichte der jüdischen Aufklärung im Europa des 18. Jahrhunderts in ihrer ganzen Bandbreite. Der Autor verwebt die Haskala-Bewegung mit der Geschichte der europäischen Aufklärung insgesamt, entwirrt die Verknüpfungen mit den Wandlungen, die sich im jüdischen Leben des 18. Jahrhunderts abspielen und verfolgt die publizistisch-öffentlichen Stürme, die die Haskala hervorrief. Das Buch beschreibt das revolutionäre Streben des modernen jüdischen Intellektuellen nach einem eigenen Status als Sprecher und Kulturschaffender der jüdischen Gesellschaft sowie die orthodoxe Gegnerschaft, die ihm in den Hütern des status quo erwächst. So entbrennt ein Kulturkampf zwischen zwei konkurrierenden Eliten, der rabbinisch-traditionellen und der maskilisch-subversiven, welche die säkulare Revolution hervorbringt. Die Einheitlichkeit des aschkenasischen Judentums zerbrach ein für allemal, es tat sich das Zeitalter der Moderne in der jüdischen Kulturgeschichte auf – im Zeichen von Kontroverse, Konfrontation und Spaltung. „Haskala – Jüdische Aufklärung“ basiert auf einem reichen Spektrum historischer Quellen und folgt unter auch sozialgeschichtlichen Aspekten den Ideen hinter den Entwicklungsstadien der Haskala, von den „frühen Maskilim“ bis zur Festigung der Bewegung in den achtziger Jahren und dem Zerfall ihrer Einrichtungen am Ende des 18. Jahrhunderts. Feiner analysiert die Haskala auf ihrer Gratwanderung zwischen Tradition und Moderne und schildert, wie sie den Juden im Aufbruch in die sich radikal wandelnde neue Welt die Richtung wies. Shmuel Feiner ist Professor für neuzeitliche jüdische Geschichte, Inhaber des Samuel Braun Lehrstuhls für die Geschichte der Juden in Preussen an der Bar Ilan-Universität, Ramat Gan, Israel. Er ist Vorsitzender des Leo Baeck Instituts Jerusalem und Autor u.a. von “Haskalah and History. The Emergence of a Modern Jewish Historical Consciousness” und “Moses Mendelssohn” (hebr.).

Anbieter: Orell Fuessli CH
Stand: 26.02.2020
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Geschichte des Osmanischen Reiches
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Suraiya Faroqhi schildert knapp, kenntnisreich und lebendig die Geschichte eines der mächtigsten Reiche des späten Mittelalters und der Neuzeit, das noch zu Ende des 19. Jahrhunderts das gesamte Gebiet der heutigen Staaten Türkei, Irak, Syrien, Libanon, Israel sowie Teile Griechenlands umfasste. Die Darstellung folgt der Chronologie der politischen Geschichte vom 14. Jahrhundert bis zur Auflösung des Reiches nach dem Ersten Weltkrieg und bezieht dabei die Geschichte von Wirtschaft, Gesellschaft und Kultur überall gleichwertig ein. Hieraus ergibt sich ein ungewöhnlich farbiges Bild vom Osmanischen Reich: Die bisherige Vorstellung von einer erstarrten osmanischen Wirtschaft und Gesellschaft, die kaum mit der abendländischen, europäischen verflochten war, muss revidiert werden. Einzelne gesellschaftliche Gruppen und Provinzen suchten im eigenen Interesse mit Nachdruck den Anschluss an Europa. Warum der Vielvölkerstaat trotz dieser Bemühungen und trotz seiner - angesichts der heutigen Konflikte ganz erstaunlichen - religiösen Toleranz zerbrach, macht die Autorin eindringlich deutlich.

Anbieter: Orell Fuessli CH
Stand: 26.02.2020
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Haskala - Jüdische Aufklärung
95,99 € *
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'[Feiner`s] exploration of the genesis of the late eighteenth-century Jewish revolution is a major contribution to the historiography of the European Enlightenment. It is also a fascinating exploration of the enduring dilemmas posed by the Jews` first encounter with modern Western culture.' - Times Literary Supplement (06/18/2004) by Joachim Whaley 'Feiner's magnum opus . . . offers a sweeping history of the Haskalah (Jewish Enlightenment) movement in Germany, from its beginning early in the eighteenth century to its demise at the end of that century. . . . The first comprehensive study of the movement in almost a century.' - Journal of Modern History 'Feiner's work is likely to become the standard book on the Haskalah and thus will become indispensable to scholars of Jewish history, literature, and thought.' - David Sorkin, University of Wisconsin “A major contribution to the historiography of the European Enlightenment” - Times Literary Supplement „Haskala – Jüdische Aufklärung“ rekonstruiert erstmals die Geschichte der jüdischen Aufklärung im Europa des 18. Jahrhunderts in ihrer ganzen Bandbreite. Der Autor verwebt die Haskala-Bewegung mit der Geschichte der europäischen Aufklärung insgesamt, entwirrt die Verknüpfungen mit den Wandlungen, die sich im jüdischen Leben des 18. Jahrhunderts abspielen und verfolgt die publizistisch-öffentlichen Stürme, die die Haskala hervorrief. Das Buch beschreibt das revolutionäre Streben des modernen jüdischen Intellektuellen nach einem eigenen Status als Sprecher und Kulturschaffender der jüdischen Gesellschaft sowie die orthodoxe Gegnerschaft, die ihm in den Hütern des status quo erwächst. So entbrennt ein Kulturkampf zwischen zwei konkurrierenden Eliten, der rabbinisch-traditionellen und der maskilisch-subversiven, welche die säkulare Revolution hervorbringt. Die Einheitlichkeit des aschkenasischen Judentums zerbrach ein für allemal, es tat sich das Zeitalter der Moderne in der jüdischen Kulturgeschichte auf – im Zeichen von Kontroverse, Konfrontation und Spaltung. „Haskala – Jüdische Aufklärung“ basiert auf einem reichen Spektrum historischer Quellen und folgt unter auch sozialgeschichtlichen Aspekten den Ideen hinter den Entwicklungsstadien der Haskala, von den „frühen Maskilim“ bis zur Festigung der Bewegung in den achtziger Jahren und dem Zerfall ihrer Einrichtungen am Ende des 18. Jahrhunderts. Feiner analysiert die Haskala auf ihrer Gratwanderung zwischen Tradition und Moderne und schildert, wie sie den Juden im Aufbruch in die sich radikal wandelnde neue Welt die Richtung wies. Shmuel Feiner ist Professor für neuzeitliche jüdische Geschichte, Inhaber des Samuel Braun Lehrstuhls für die Geschichte der Juden in Preußen an der Bar Ilan-Universität, Ramat Gan, Israel. Er ist Vorsitzender des Leo Baeck Instituts Jerusalem und Autor u.a. von “Haskalah and History. The Emergence of a Modern Jewish Historical Consciousness” und “Moses Mendelssohn” (hebr.).

Anbieter: Thalia AT
Stand: 26.02.2020
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Geschichte des Osmanischen Reiches
7,49 € *
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Suraiya Faroqhi schildert knapp, kenntnisreich und lebendig die Geschichte eines der mächtigsten Reiche des späten Mittelalters und der Neuzeit, das noch zu Ende des 19. Jahrhunderts das gesamte Gebiet der heutigen Staaten Türkei, Irak, Syrien, Libanon, Israel sowie Teile Griechenlands umfaßte. Die Darstellung folgt der Chronologie der politischen Geschichte vom 14. Jahrhundert bis zur Auflösung des Reiches nach dem Ersten Weltkrieg und bezieht dabei die Geschichte von Wirtschaft, Gesellschaft und Kultur überall gleichwertig ein. Hieraus ergibt sich ein ungewöhnlich farbiges Bild vom Osmanischen Reich: Die bisherige Vorstellung von einer erstarrten osmanischen Wirtschaft und Gesellschaft, die kaum mit der abendländischen, europäischen verflochten war, muß revidiert werden. Einzelne gesellschaftliche Gruppen und Provinzen suchten im eigenen Interesse mit Nachdruck den Anschluß an Europa. Warum der Vielvölkerstaat trotz dieser Bemühungen und trotz seiner - angesichts der heutigen Konflikte ganz erstaunlichen - religiösen Toleranz zerbrach, macht die Autorin eindringlich deutlich.

Anbieter: Thalia AT
Stand: 26.02.2020
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